Himmelsglühen über dem Freistaat: Starker Sonnensturm bringt Polarlichter

Ein seltener Farbrausch am nächtlichen Firmament hat in der Nacht auf Dienstag zahlreiche Beobachter in Bayern begeistert. Dank eines starken Sonnensturms und meist klarer Sicht waren die Polarlichter vielerorts sogar mit bloßem Auge zu erkennen.

WETTER-NEWS

Marcel H.

1/20/20262 min read

Maisach/Bayern – In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2026 wurde der bayerische Nachthimmel zum Schauplatz eines beeindruckenden Naturphänomens. Ursache für das farbenprächtige Spektakel war ein starker Sonnensturm, dessen geladene Teilchen am Montag die Erdatmosphäre trafen und das charakteristische Leuchten auslösten. Diese Form von Polarlichter die bis an die Alpen zu sehen waren kommt nur alle paar Jahrzehnte vor.

Höhepunkt um Mitternacht
Besonders zwischen 22:30 Uhr und 0:30 Uhr erreichte die Aktivität ihren Scheitelpunkt. Während Polarlichter in unseren Breitengraden oft nur durch Langzeitbelichtungen von Kameras sichtbar werden, konnte das Phänomen dieses Mal in weiten Teilen des Freistaats sogar mit bloßem Auge beobachtet werden.

Ideale Bedingungen trotz regionalem Nebel
Die meteorologischen Voraussetzungen spielten den Sternenguckern weitgehend in die Karten. Der Himmel über Bayern präsentierte sich in der Nacht größtenteils wolkenlos. Lediglich in tiefer gelegenen Regionen und in unmittelbarer Nähe zu Flüssen trübten stellenweise dichte Nebelfelder die Sicht. Wer jedoch abseits künstlicher Lichtquellen – der sogenannten Lichtverschmutzung – einen freien Blick nach Norden suchte, wurde oft belohnt.

Digitale Zeugen des Spektakels
Besonders eindrucksvolle Aufnahmen lieferten die zahlreichen bayerischen Webcams. Vor allem jene Kameras, die permanent nach Norden ausgerichtet sind, zeichneten das pulsierende Lichtspiel in den Farben Grün und Violett lückenlos auf und boten so auch denjenigen einen Anblick, die das Ereignis live verpasst haben.
Wenn ihr auch Bilder von den Polarlichtern gemacht habt, dürft ihr sie gerne mir per Mail senden und ich präsentiere sie dann hier. Die E-Mail-Adresse: Amperwetter@gmx.de


Bild 1: Mandichosee bei Mering
Webcam-Quelle: addicted Sports.com.

Bild 2: Wallberg am Tegernsee. Webcam-Quelle: foto-webcam.org.

Bild 3: Bad Wiessee am Tegernsee
Quelle: foto-webcam.org.

Bild 4: Tegernsee Quelle: foto-webcam.org.

Bild 5: Brauneck Richtung Bad-Tölz
Quelle: foto-webcam.org.

Bild 6: Bergstation Hochries
Quelle: foto-webcam.org.

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Bild-Quelle: mt.wetter.de